„Tatort: Kiosk Große Bergstraße“

Im Garten der guten Ideen

Die Hamburger Altonale lebt von der Vereinbarkeit von Gegensätzen – Künstler präsentieren sich neben den Angeboten der Einzelhändler in deren Schaufenstern. Es gibt kleinste Begebenheiten, abgelegene Orte, die zum Ausgangspunkt von großen Ideen und Entwicklungen werden können, wie die, die jeder kennt und zu denen viele Besucher hinströmen.
Der Stadtspieler-Abend am Himmelfahrtstag, den 2. Juni 2011, im Garten der renommierten Alfred Schnittke Akademie International zählte zu den kleinen Besonderheiten der 13. Altonale. 4 Spielerinnen und Spieler entwickelten im Spiel die Stadt mit dem Namen „Tatort“, deren Zentrum geprägt ist durch einen Kiosk, einen botanischen Garten, ein Automobilwerk zur Herstellung von Flugzeug-Autos und im Mittelpunkt des Ensembles einer Schule. Von den Stadtteilkiosken wurden vier errichtet, von Leuten, die „aus dem eigenen Lebensgefühl heraus die Möglichkeiten ergreifen, die Stadt zu gestalten, die zwischen dem Verbot durch Behörden und der Vereinnahmung durch Kommerzialisierung den Mittelweg finden und halten können.“ Eine Anmerkung: Um die Idee der „Kioske der Entschleunigung“ umzusetzen, wählt der Erbauer Holger Lampson als Ort die Große Bergstraße.

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