Vor Anker im unfertigen Quartier

Im Auge des Orkans phantasievolle Ideen geschaffen: Ganztagsschule St. Pauli

So bunt wie der Stadtteil, so dynamisch wie Sturm und Gewitter vor den Fenstern, und so welterfahren wie die vorbeifahrenden Schiffe entwickelten sich die Geschichten zu den Bauwerken auf den zwei Spielbrettern in der Ganztagsschule St. Pauli. Eingeladen hatte die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ im Landesinstitut für Lehrerbildung und der Elternrat der Schule. Das Zusammenleben gestalten und die Natur bewahren – mitten in der Stadt, das waren die beiden Schwerpunkte der 10 Mitspielerinnen und Mitspieler im Spielabend am 22.6.2011 in der Cafeteria.

Den Anker bildete das mitten im Zentrum und am Fluss gelegene „Naturhaus“, mit Kinderbauernhof, Schule mit eigenem Garten, einem Hügelhaus zum Wohnen. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt schätzten „unfertige Gebäude“, da sich an und mit diesen Entwicklungen vollziehen konnten. Auch in den Betrieben setzte man auf die Nutzung der Potentiale: nach der Pensionierung konnten die Mitarbeitenden einen neuen Beruf erlernen und diese Fähigkeit dann stundenweise in das Unternehmen einbringen. Auch zur Demokratiebeteiligung gab es einen Tipp: Wer eine Bürgermeisteranfrage stellte, bekam einen Gutschein für eine kulturelle oder kommunale Einrichtung, als Dank für die Aufmerksamkeit, mit der man als BewohnerIn, Arbeitender oder Tourist durch die Stadt gehen kann und sie durch Vorschläge stetig im Fluss der Entwicklung hält. Vorbild für Bewegung ist der reale Fluss in der Stadt. „Der Fluss verbindet uns mit dem Umland mehr als alles andere“. „Stadtspieler bringt in Bewegung,“ stellte eine Mitspielerin fest. Es eigne sich für Gremien wie den Elternbeirat bestens zum Kennenlernen.

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