„Wo sich Stadt und Land begegnen“

In der Spielrunde auf dem Bio-Hof Eggers trafen Land und Stadt aufeinander

Land und Stadt treffen aufeinander: Die Spielrunde auf dem Bio-Hof Eggers


Ein ungewöhnliches Bild bot sich diesmal der „Stadtspieler-Runde“: Auf einer Terrasse zwischen Steinofenbackstube und einer freien Wiese mit drei Jungstörchen war man zu Gast auf dem Bio-Hof Eggers in der Ohe. Unter dem Motto „Stadt-Land-Kooperationen“ hatte der Hamburger Regionalmanagement-Verein „Stadt-Land-Fluss-Hamburg e.V.“ zur Perspektivwerkstatt am 14.08. eingeladen. Gespielt wurde in größerer Runde parallel auf zwei Brettern. Beide Spielgruppen starteten zwar mit dem gleichen Thema, doch entwickelten sich die Ideen in entgegengesetzte Richtungen: das eine Mal kam die Stadt aufs Land und das andere Mal zog es das Land in die Stadt.
Gleich zu Anfang des Spieles setze an einem der zwei Spieltische Henning Beeken, der den 400 Jahre alten Familienbetrieb in Kürze von Familie Eggers übernehmen wird, seine Situation auf das Brett: ein Bio-Hof mit Tieren in den Bergedorfer Vier-und Marschlanden, in der Stadt Hamburg nur leider viel zu wenig bekannt. Daher für die ländlichen Stadtspieler besonders wichtig: Brücken schaffen! Partnerschaften mit sozialen und kulturellen Institutionen braucht das Landleben ebenso wie ökologisch-nachhaltige, aber dennoch effektive Mobilitätsangebote. Erste mobile Freizeitideen waren ebenfalls mit dabei: landwirtschaftliche Erkundungstouren mit dem Traktor oder gar Nervenkitzel beim Kuhtreiben auf der Wiese. Aber auch für den geistigen Nachwuchs wurde gesorgt und neben dem Bauernhof eine Bio-Universität errichtet. Die Städter erschufen sich eine „Lichtstadt“. Sie strahlte mit innovativem Charakter bis in das städtische Industriegebiet. Umweltschonende Produktionsweisen bis hin zur geplanten Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und industriellen Produkten waren nur einige der gesteckten Ziele dieser kreativen Runde. Bürger wurden durch positive Beispiele zum Umdenken motiviert und organisierten sich zum Ende hin völlig selbst.
Trotz unterschiedlicher Herangehensweise zeigte sich zum Schluss bei beiden Spielentwürfen eine Gemeinsamkeit: Egal ob Stadt oder Land, nachhaltig sollten die Entwicklungen sein.

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