Meinhausen

Gegen den AKW-Bau

Fünf Spielerinnen und Spieler aus verschiedenen Lebenssituationen trafen sich im Aufenthaltsraum des Straßenmagazins Hinz & Kunzt zum Stadtspieler: dabei waren von Obdachlosigkeit Betroffene, Sozialarbeiter und freie journalistische Mitarbeiter.

Gestartet wurde mit dem Szenario, dass die Landesregierung den Bau eines neuen Atomkraftwerkes plane. Spontan wollten die Mitspieler eine Demo organisieren und für die Atomkraftgegner ein Hüttendorf errichten. Zu Hilfe kam ein privater Investor, der mit dem Bau eines Krankenhauses neben dem geplanten AKW dessen Bau verhinderte.

Den Mitspielern gelang es, die Ausgangssituation auch in den anderen Stadtteilen grundlegend zu verändern: In der Altstadt errichteten Kinder eine Markthalle für Begegnung und luden die älteren Bürger ein. Die Heilwasserquelle in der Gartenstadt versorgte bald die ganze Stadt und brachte finanziellen Gewinn, in der Neustadt wurde noch „Polis“, eine „Volksburg für politische und kulturelle Veranstaltungen“ errichtet.

Sicher stärkten der Spielverlauf und das Ergebnis die Motivation, aus den eigenen Quellen zu schöpfen und in der Gesellschaft aktiv mitzuwirken, auch wenn die Umstände widrig sind. So erinnerten die Vorschläge zum Namen der entstandenen Stadt mit „Entenhausen“ an die Stadt-Entdeckungen der Kindheit und mit „Volksburg“ an das Ziel einer solidarischen Gesellschaft. Gewählt wurde der Namen: Meinhausen.

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