Die Kleinstädte im Gegensatz zu den Megastädten

Zwischen Stadtteilalltag und Bauvorhaben

Mitten im Stadtteil St. Georg hat sich die Regionalgruppe der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung zu einer abendlichen und herbstlichen Runde am 3.11. 2011 zu einem Spielabend getroffen. Wie kann der Spagat gelingen zwischen dem urbanen Leben im Stadtteilalltag und den oft von Gesetzen und Sachzwängen geprägten Bauvorhaben?, lautete die übergeordnete Frage.

Zehn Spielerinnen und Spieler entwickelten Städte, die keine Megastädte des 21. Jahrhunderts sein sollten, sondern eher verschlafene Kleinstädte. Diese bildeten aus ihren Gegebenheiten Profile, die für ihre Bewohner Motivation stifteten und zugleich auf finanziell machbarer Grundlage basierten. Die auf einem Spielbrett entdeckte Heilquelle avancierte zum Markenzeichen der kleinen Stadt. Traditionen bildeten die Grundlage für Identität und wenn sie von Menschen ergriffen wurden, die den richtigen „Riecher für Trends“ hatten, dann entwickelten sich wirtschaftlich und sozial nachhaltige Perspektiven.

Auch Ideen für die Hamburger Innen- und Altstadt fehlten nicht. Vorgeschlagen wurden Gewässer um Plätze, wie z.B. in Freiburg/Breisgau oder ein grüner Brückenschlag, der in die Altstadt einlädt. Ein Irrgarten und eine Mühle könnten die Stadt noch mehr verschönern und ein Bunker könnte zum Sportzentrum umgebaut werden. Interessanterweise tauchte noch der Gedanke auf, dass man in der Zukunft die Verwaltung vielleicht nicht mehr brauche.

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